Freitag, 18. August 2017

Flower-Friday am 18. August 2017

Meine heutigen Freitags-Blumen sind selbst gekauft 
und mit Schleierkraut aus einem vorherigen Blumengebinde aufgehübscht.


Mir gefielen die Farben der Rosen im Zusammenspiel so gut.






Mit meinen heutigen Freitags-Blumen geselle ich mich sehr gerne 
zu den anderen schönen Blumen bei Holunderblütchen. 


Samstag, 12. August 2017

Ein neuer Quilt ist in Arbeit

Es gibt immer mal Zeiten, in denen mich die Muse - dieses unzuverlässige Weib - 
nicht küsst und ich unzufrieden im Atelier herumtigere. 
Welch ein Glück, wenn ich dann,  animiert durch ein paar farblich ansprechende Stoffreste, 
damit beginne, diese Teile an der Designwand zu arrangieren. 
So ist nun innerhalb einer Woche ein neues Top für einen Wand-Quilt entstanden.


Zwischendurch fotografierte ich immer wieder mal den Stand der Arbeit, 
so dass man den Fortschritt erkennen kann.





Inzwischen habe ich das Top mit Vlies und Rückseiten-Stoff zusammengeheftet. 
Nun wartet es darauf, dass ich mit dem Quilten beginne. 
Möglicherweise fange ich heute damit an.

Dienstag, 8. August 2017

Ein Geburtstags-Ausflug

Meine liebe Freundin G. hatte gestern Geburtstag und ließ sich aus diesem Anlass etwas ganz Besonderes einfallen. 
Sie lud alle Freunde zu einem Bus-Ausflug in ihre Heimatstadt Erding ein. 
Die Gäste füllten einen Bus mittlerer Größe 
und zur Begrüßung gab es gleich einen prickelnden, gut gekühlten Crémant.
Sehr fein!

Ich kannte Erding bisher nicht und entdeckte eine wunderschöne Stadt. 
Wir bekamen mit dem Bus eine sehr ausführliche Stadtführung mit vielen interessanten Informationen.


Das ist der großzügige Schrannenplatz mitten in der Stadt.


Hinter der schönen Fassade der Sparkasse ragt der Stadtturm empor.


Ein Blick von unten nach oben lässt einen schon schwindlig werden. 


143 Stufen führen in die Spitze des Turms zur Wohnung des ehemaligen Turmwärters. 
Ich habe mich todesmutig in das Abenteuer der Ersteigung gestürzt. 
 Als ich die steilen, engen und schmalen Stufen sah, die in die Höhe führten, 
wusste ich, dass ich all meinen Mut brauchen würde. 
Ich wollte aber unbedingt nach oben, um aus der Vogelperspektive Fotos zu schiessen.


Von der steilen Treppe konnte man einen schönen Blick auf die Glocken erhaschen.

Keuchend kam ich auf dem "Gipfel" an und wusste bei diesem Ausblick, 
dass sich die Anstrengung gelohnt hatte. 




Die Mittagspause verbrachten wir ihn der Nähe des "Herder-" oder "Hirten-Häusls". 
Leider vergaß ich zu fragen, warum dieses uralte Bauernhaus "Herder-Haus" genannt wird.


Das heute noch strohgedeckte Haus wurde um 1650 gebaut 
und ist vermutlich das älteste Bauernhaus Bayerns. 


Es war einstmals die Wohnstätte des Dorfhirten.


Den Schönen Turm mussten wir umfahren, 
denn der Bus wäre in dem engen Durchlass hängen geblieben.


Es gibt in Erding entzückende Läden mit phantasievollen Namen, 
z.B. die "Büstenhalterei"oder die "Schachtel-Werkstatt", 
in die ich unbedingt einen Blick werfen musste.


Alle diese schönen Schachteln sind von der Werkstatt-Inhaberin 
in Handarbeit selbst hergestellt worden.




Auch in die spätgotische Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist warfen wir noch einen Blick 
und gönnten uns dort einen Augenblick der Ruhe.  


 Als wir wieder zu Hause ankamen, 
ging gerade der Mond auf und es zeichnete sich die beginnende partielle Mondfinsternis ab.

Vielen Dank, liebe G. für diese wunderbare Idee, 
die rund-um-Bewirtung und -Betreuung 
und dass Du uns Deine Heimatstadt nahe gebracht hast.
Es war ein wundervoller Tag!


Donnerstag, 3. August 2017

Negative Erlebnisse

In den letzten Tagen hatte ich zwei Erlebnisse, von denen ich euch berichten möchte.

Das erste Ereignis passierte, als ich den Baumarkt im Nachbarort besuchte. Ich hatte ein paar Pflanzen eingekauft und als ich alles ins Auto geladen und den Einkaufswagen zurückgebracht hatte, sah ich eine Frau auf einem Fahrrad von der Straße in die Einfahrt zum Baumarkt-Parkplatz einbiegen. Am Lenker des Rades hingen zwei riesige prall gefüllte Taschen, der Korb auf dem Gepäckträger war überquellend voll und sie zog einen ebenfalls randvollen Fahrrad-Anhänger hinter sich her. Als direkt in der Einfahrt eine der Taschen platzte oder der Henkel riss, war mir auch klar, welche Ladung sie transportierte: Es waren leere Flaschen. Nun ist gegen das Flaschen sammeln nichts zu sagen, im Gegenteil. 
Doch nun beobachtete ich, dass die Frau die heil gebliebenen Flaschen wieder einsammelte, sich auf ihr Transport-Fahrrad setzte und davon fuhr. Der Riesenhaufen Scherben blieb mitten in der Einfahrt liegen, so nach dem Motto, wird sich schon jemand darum kümmern.
Und wer hat sich gekümmert? ICH!
Warum tue ich das? Weil ich so erzogen wurde!
Schließlich können die Scherben Kinder oder Tiere verletzen, es können Fahrrad-Reifen und evtl. sogar Auto-Reifen aufgeschlitzt werden.
Im Baumarkt holte ich mir einen Besen und bat den jungen Mann, der ihn mir gab, doch mit einer Schaufel und einem kleinen Besen nachzukommen. Zusammen beseitigten wir dann die Hinterlassenschaft der Flaschen-Sammlerin. 
Der junge Mann fragte nur ganz verwundert, 
warum die Frau nicht selbst gekommen war und um den Besen gefragt hat. 
Das möchte ich allerdings auch gerne wissen.

Foto via Internet

Das zweite Erlebnis war etwas unbedeutender, 
aber doch auch wieder sehr bezeichnend.
Ich stand im Supermarkt an der Kasse, ich war die dritte in der Schlange.
Ein Mann bezahlte seine Einkäufe, nahm den Kassenzettel und warf ihn auf den Boden. 
Dann verließ er den Laden. 
Hinter ihm stand eine junge Mutter mit ihrem etwa 3-jährigen Kind. 
Das Kind bückte sich sofort und hob das Papier auf. 
Die Mutter: "Laß´ das, schmeiß das wieder hin!". 
So geht Erziehung heute!

So, das musste ich heute loswerden. 
Ich bin jedesmal fassungslos, wenn ich sehe, wie Papier, Getränkedosen, Flaschen, Verpackungen usw. einfach weggeworfen werden, obwohl ein paar Schritte weiter ein Abfallkorb steht.  
So passiert es auch ständig in meinem Vorgarten.

Wenn mir eine Fee oder ein Flaschengeist eines Tages drei Wünsche gewährt, 
wäre einer davon folgender:
All das, was Leute so achtlos in die Gegend werfen, 
sollte ihnen ein Leben lang in einer Schlange nachfolgen, ohne dass sie es abschütteln können. 
Ich denke, das würde sehr erzieherisch wirken! 


Freitag, 28. Juli 2017

Stoff-Bild, Bild-Stoff

Manche Stoffe sind einfach zu schön, um sie zu zerschneiden. 
So erging es mir mit diesem herrlichen Chinoiserie-Stoff. 
Allerdings muss ich zugeben, dass es sich bei diesem Gelb um eine schwierige Farbe handelt, 
die fast zu keinem anderen meiner Stoffe passte.
Da kam mir die Idee mit dem Keilrahmen.

Da der Stoff sehr dünn ist, holte ich mir bei Künstlerbedarf Boesner einen bereits mit Leinwand bespannten Keilrahmen in passender Größe und befestigte den Stoff mittels Reisszwecken und Klebeband. Flugs zwei kleine Nägelchen in die Wand geklopft und fertig war die Laube.


Nun hängt der schöne Stoff als Bild neben meiner Design-Wand über dem Zuschneide-Tisch 
und erfreut meine Augen.


Praktisch ist die Geschichte auch:
Sollte ich wieder einen Stoff bekommen, der zu schön ist, um ihn zu zerschneiden, 
kann er problemlos gegen den Chinoiserie-Stoff ausgetauscht werden.



Donnerstag, 27. Juli 2017

Wo ist meine Leseliste??????

 Noch jemand unter euch, der seine Leseliste vermisst?
Blogger teilt mir mit, dass ich zur Zeit keine Blogs verfolge.
Hallo????
Was soll das?
ICH WILL MEINE LESELISTE WIEDER HABEN!!!!!

 
via Internet
Nachtrag:

Hurra! Jetzt ist meine Leseliste wieder da!  
Ich muss wohl nicht verstehen, warum sie verschwunden war!


Montag, 24. Juli 2017

Der namenlose Quilt ist fertig und hat jetzt auch einen Namen!

Seit gestern ist der Quilt fertig und hängt im Atelier an der Wand.
Die Hexagons sind über Papier geheftet (English Paper Piecing) und von Hand zusammengenäht, Seitenlänge der Hexagons ist 5 cm.  
Natürlich ist er auch von Hand gequiltet, wie alle meine Arbeiten.
Größe des Quilts: 155 x 122 cm (LxB).


Beim gestrigen Quilt aufhängen und Umdekorieren im Atelier 
fiel mir dann auch der Name für den Quilt ein:
"MY COLORFUL WORLD" 


Die blauen Keramik-Teile sind nun verschwunden und zum Glück fanden sich unter meinen Flohmarkt-Schätzen farblich passende Keramik-Gefäße.



Natürlich wurden auch die Kissen auf der Sitzbank ausgetauscht.



Bin schon gespannt, wie euch der Quilt gefällt. 
Ich finde, er macht gute Laune und verbreitet eine positive Atmosphäre. 



Freitag, 21. Juli 2017

Stoffliche Freitags-Blumen

Seit einer Woche habe ich nichts gepostet und das nicht ganz grundlos. 
Es war eine Menge los in den letzten Tagen und ich war viel unterwegs.
Aber das liegt nun hinter mir und heute zeige ich euch  Fotos des fertigen Quilts 
"Some say..." , die  ich bisher unterschlagen habe.


 Größe: 85 x 122 cm


Das Teil mit der Schrift habe ich - passend zum Text - wellenförmig gequiltet.




In die Hexagon-Flächen fabrizierte ich große Kreise, die sich überschneiden.
Die Hexagons sind per Hand zusammengenäht und alles ist per Hand gequiltet.

Freitag, 14. Juli 2017

Ein Tag für Atelierbesuche

Das heutige Wetter war für Atelierbesuche wie geschaffen: 
 Regenschauer, Wolken und sonnige Abschnitte wechselten sich bei kühlen Temperaturen ab.
Zuerst besuchten meine Freundin Brigitte und ich das neue Atelier von Sylvia Gruber.
Hier hatte ich ihr zauberhaftes Kinderbuch "Der Schatz im Moor" vorgestellt.
Sylvia hat nun ein Atelier in Bad Reichenhall in großen, hellen Räumen.
Leider habe ich keine Fotos davon für euch, denn der Akku meiner Kamera war leer!

Bei einem kurzen Abstecher zu Hause holte ich einen aufgeladenen Akku 
und Brigitte und ich fuhren weiter nach Laufen ins Atelier der Malerin Sabine Gerstacker.


Sabine hat ein wunderschönes, farbiges Atelier mit viel Atmosphäre. 


"Das Atelier als Volière" stand auf der Einladung 
und schräge Vögel flatterten von der Decke oder tummelten sich auf ihren Bildern.



Der Phoenix ist ja auch ein Vogel, wenn auch ein mythischer.




In allen Winkeln der zwei schönen Atelier-Räume kann sich das Auge an reizvollen Details erfreuen.


Hier ist die Künstlerin selbst beim Signieren einer ihrer fröhlichen und farbfrohen Karten zu sehen.
Sie mag es gar nicht, wenn sie fotografiert wird. Gut, dass sie es nicht bemerkt hat.


Ein Besucher hatte wohl diese Schale mit verlockenden Erdbeeren gebracht. 
Sie schmeckten genau so, wie sie aussehen: süß und fruchtig. Ich habe sie nämlich getestet. ;-)

 
Diese beiden sehr hohen, schmalen Bilder gefielen mir besonders gut. Leider standen sie im dunkleren Vorraum und das mangelnde Licht lässt die Farben nicht richtig leuchten.


Obwohl die beiden Besuche sehr viel Spaß gemacht haben, waren sie doch auch anstrengend. 
Es gibt immer viel zu sehen und zu erzählen und am Ende eines solchen Tages bin ich müde.




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